Kategorie: Allgemein

Sieg M18 Leistungsrunde vs. NTSV

Am Samstag morgen ging es dann auch für die männliche U18 in der Leistungsrunde in die Saison 2022 23.

Das Team, welches dieses Jahr von dem Dreiergespann Dean, Leo und Andy betreut wird, durfte zu Hause gegen das Team des NTSV ran und wollte von der ersten Minute an zeigen, dass man körperlich überlegen war.

Mit dem NTSV, der letztjährig in der U16 deutscher Meister geworden war und dieses Jahr mit vielen Spielern aus diesem Kader in der U18 antritt, kam ein Team in die heimische Feldstrasse, was den jungen Hoppers einiges abverlangen sollte. Die Hoppers im Gegenzug spielten sowohl mit erfahrenen als auch mit jungen Spielern, die auf diesem Niveau und in diesem Alter noch keine Erfahrung sammeln konnten. Hinzu kam, dass das Team nur 2 Trainingseinheiten mit 10 oder mehr

Spielern absolvieren konnten. Somit versprach das Spiel für alle eine Überraschung zu werden und das Ziel war klar: Irgendwie gewinnen.

Das Spiel begann, wie schon erwartet, holprig. Der Gegner kam, vor allem.mit einfachen Drives und Penetration Richtung Korb, zu einfachen Punkten. Die Verteidigung stand nicht und selbst wenn der NTSV mal daneben warf, wurden die Rebounds nicht eingesammelt.

Aber wie schon Anfangs erwähnt. Irgendwie sollte gewonnen werden. Jetzt schalteten sich die erfahrenen Spieler ein. Jerrik, Cedric und Karl übernahmen das Spiel. Sie attakierten immer wieder die Zone und schienen durch die gegnerische Verteidigung hindurchbrechen zu wollen. Jedem Dribbling folgte ein harter Kontakt. Vielen Drives folgte ein Foul der

Niendorfer. Zusätzlich kamen jetzt auch alle anderen ins Spiel. Der aus Wedel gekommene Erik begann seine Dreier zu treffen, Jaelen und Edrian attakierten ebenfalls den Korb und man konnte so zur Viertelpause einen Zehnpunktevorsprung herausarbeiten. Im 2 Viertelstand dann neben dem  guten 1gg1 Offensivverhalten und dem daraus resultierenden Punkten auch die Switchingverteidigung. Hier holte  Hapi abermals einen Vorsprung heraus. So ging es mit einem 24-Punkte- Vorsprung und dem wissen, dass jeder Spielzeit und Erfahrung sammeln konnte, in die 2.Halbzeit.

Jetzt gab Andy aus, am nich nicht vorhandenen Teamspiel in der Offensive zu arbeiten, ohne aber die Defense zu vergessen.

Das Egebnsi im 3.Viertel war ein 12 zu 13 aus Sicht der Hoppers. Man hatte das

Viertel verloren, doch aus der Sicht von Andy, war dieses das beste Viertel.  Denn man verteidigte hart, passte viel, riskiert mal was ( auch wenn es manchmal zu Turnovern führte) und versuchte zusammen zuspielen.  Einzug der Ball fiel nicht in den Korb.

Das 4.Viertel war dann eher zum Vergessen.  Die Verteidigung kollabiert und war wenig existent und in der Offensive ging nichts zusammen. Das führte dazu  dass das Ergebnis nur 82-69 für die Hoppers ausfiel.

Aber das Ziel „irgendwie gewinnen“ , wurde erfüllt. Viele Erfahrungen wurden gemacht. Lasse, Jannes und Jamiro zeigten, dass sie auch auf dem Niveau zusammen mit den anderen Jungs mithalten und Akzente setzen können.

Für die Trainer zeigte sich, dass man im Training weiterhin am Teamplay und vor

allem in der Verteidigung noch eine Menge Arbeit vor sich hat.

Wir sind auf das nächste Spiel gespannt. Aber erste einmal wartet viel Arbeit auf die jungen Holstein Hoppers.

Es spielten:

Nr: 11Jaelen 9 Punkte

Nr: 8 Erik 21 4x3er 3/3

Nr: 12 Cedric 19 5/6

Nr: 15 Karl 6 2/2

Nr: 10 JERRIK 18 6/13

Nr: 9 Edrian 4 2/4

Nr: 6 Jannes 3 1x3er

Nr: 14 Lasse

Nr: 4 Timo

Nr: 5 Jamiro

21. Hopperscup

Am 20.8.2022 bei bestem Wetter und in der Heimhalle THS in Pinneberg eröffneten die Holstein Hoppers das langersehnte und traditionsreiche Vorbereitungsturnier, den „Hopperscup“. Dieser wurde, nach 2 Jahren Abstinenz, auf Grund der anhaltenden Pandemielage ausgesetzt und fand nun erst im Jahr 2022 seine 21.Auflage.

Diesmal nicht so groß mit 24 Teams in 5 Hallen (üblicher Weise mit 16 Herren- und 8 Damenteams), dafür aber mit 7 motivierten Herrenteams, die dieses Turnier zum Testen und als unteranderem Teambuildingevent nutzten. Die teilnehmenden Teams waren:

Holstein Hoppers (2.Regio Nord)

Rendsburg Twisters (1.Regio)

KK Nikola Tesla (Oberliga Hamburg)

Bramfelder SV (2.Regio Nord)

Wismar Bulls (2.Regio Nord)

Kieler TB (2.Regio Nord)

Piraten Hamburg (NBBL)

Der Wettkampfgedanke kam natürlich bei all der Vorbereitung und dem ganzen Spaß nicht zu kurz.

Um eine gute Basketballbühne zu bieten zu können, wurde ausschließlich auf Normalfeld, mit 24 Sekunden gespielt. Einzig die Spielzeit musste auf 2×15 Minuten durchlaufende Zeit verkürzt werden, da jedes Team an diesem Tag mindestens 4 Spiele zu absolvieren hatten. Weiterhin konnten hochqualifizierte Schiedsrichter aus der Regionalliga und höher gewonnen werden, um jedes Spiel bestmöglich betreuen und Leiten zu können. Auch sie nutzten es mitunter, um den Corona-Rost abzuschütteln und sich auf die neue Saison vorzubereiten.

Die Holstein Hoppers eröffneten pünktlich um 10 Uhr das Turnier mit dem Spiel gegen den Oberligaaufsteiger KK Nikola Tesla, die einen erfahrenen Kader auffuhren, der auf Regionalliganiveau spielen kann und mit dem der direkte Aufstieg angepeilt werden soll. So bot das Spiel schon zu Beginn eine tolle Basis für das gesamte Turnier. Spannung, basketballerisches Können und Highlights konnten so von Beginn an bestaunt und bejubelt werden. Im Anschluss nahm das Turnier volle Fahrt auf. Die Zuschauer konnten jede Stunde tolle Spiele bestaunen. Nebenbei gab es viele Leckereien in der Cafeteria und am traditionell aufgebauten Grillstand zu essen. Also was wollte man mehr als Basketball, Essen, Trinken und Spass haben? Richtig! Nicht viel.

Nach der Gruppenphase kam es dann zu den Halbfinalspielen, sowie den Platzierungsspielen.

Im 1.Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen des Topfavoriten, den Rendsburg Twisters und dem zu Beginn erwähnten starken Team von Nikola Tesla. Diese boten dem Erstregionalligisten einen harten Kampf, führten zwischenzeitlich und zeigten eindeutig, dass das Niveau des Turniers genau das richtige für sie waren. Es benötigte viel Kraft und Erfahrung für die Rendsburger, um dann doch das Finale zu erreichen. Aber erst galt es noch, das zweite Halbfinale abzuwarten. Dieses fand zwischen den Local Heroes, den Holstein Hoppers, und den Piraten Hamburg statt, die knapp aber verdient das Halbfinale erreicht hatten. Auch dieses Spiel bot einiges an Highlights und Spannung, denn die jungen Wilden, pressten, rannten und warfen sich die Seele aus dem Leib. Am Ende waren es jedoch die Hoppers, die immer wieder Ruhe und Kontinuität fanden und so schlussendlich zum ersten Mal seit 10 Jahren ins Finale einzogen.

Um 19 Uhr war dann alles vorbereitet für ein würdiges Finale. Die Rendsburg Twisters gegen die Holstein Hoppers hieß es. Die Schiedsrichter entschieden sich, dieses tolle Finale mittels Drei-Mann-Technik zu pfeifen. Die Zuschauer waren zahlreich in der Thesdorfer Halle erschienen und wollten lautstark die Hoppers zum Sieg tragen.

Das Motto der Rendsburger war: „Jetzt sind wir im Finale. Jetzt wollen wir das Ding auch gewinnen.“

Mit dieser Intensität auf beiden Seiten wurde dann auch das Turnier gespielt. Intensität, Emotionalität und Siegeswille konnten hier von den Zuschauern bejubelt werden. Den Hoppers gelang es dann doch, wahrscheinlich für alle überraschend, zwischenzeitlich mit 15 Punkten davonzuziehen. Grund hierfür war, abgesehen von einer guten Verteidigung und dem guten Zusammenspiel, auch ein bestens aufgelegter Jonas Pilling. Die Zuschauer skandierten schon lautstark „MVP,MVP,MVP“, so einen guten Eindruck schien er auf die aufspringenden Zuschauer zu machen. Aber ein Finale ist nur so gut, wie die Spannung, die am Ende herrscht. Und wie sagt man: „Basketball verläuft in Wellen“. Und die Twisters erwischten wohl eine verdammt gute Welle. Denn sie kamen wieder in Schlagdistanz. Dann wurde es wild. 10 Sekunden vor Schluss verwandelte Dominic einen Dreier mit Ablauf der Shotclock. Die Rensburger antworteten mit einem Dreier direkt aus dem Dribbling. Nur noch Ein-Punkte-Führung für die Hoppers. Es folgte ein schneller Einwurf auf Andy, der versuchte bei 4 Sekunden verbleibender Spielezeit, den zum foulen anstürmenden Twisters auszuweichen. Der Foulpfiff ertönte. Alle Augen auf die Spielzeit. Diese war auf 0 heruntergelaufen. Doch das Spiel war nicht vorüber. Die 3 Schiedsrichter gingen gemeinsam zum Anschreibtisch und beraten sich. 1 Sekunde Restzeit wurde auf die Uhr gepackt. 2Freiwürfe für die Hoppers. Andy verwandelte beide Würfe sicher. Der Einwurf und anschließende Wurf aus der eigenen Hälfte verfehlte den Korb. Jetzt konnte sich endlich die Freude entladen. Die Hoppers hatten seit 10 Jahren das erste Mal ihr eigenes Turnier mit 41:38 gewonnen. Totale Freude und Dankbarkeit über die Hilfe und Unterstützung der Zuschauer und Mitglieder des Vereins mischten sich, die dieses Event so unvergessen machten.

Die Holstein Hoppers Bedanken sich bei allen teilgenommenen Teams, Schiedsrichtern, Zuschauern, Helfern und Unterstützern, die dieses tolle Basketballerlebnis möglich gemacht haben.

Wir freuen uns Auf die 22.Auflage des Turniers im Jahr 2023 und hoffen, dass wir es dann wieder zu einem Turnier mit 24 Teams (Damen-und Herrenteams) durchführen können, damit mehr Menschen in den Genuss zu erfahren, wie gut der beste Sport der Welt ist, wenn man ihn auf einem tollorganisierten Turnier spielt.

Bis zum nächsten Jahr.

FIMBA Maxi Basketball European Championship

Malaga 2022 – 12 Holstein Hoppers waren dabei

Unsere Europameisterschaften sind vorbei und haben neben vielen neuen Eindrücken wiederum große Erfolge für das zahlenmäßig sehr starke deutsche Team 2022 gebracht. 10 Frauen- und 15 Herrenmannschaften bildeten die größte Delegation bei diesen Spielen. Eigentlich sollten diese Meisterschaften bereits 2020 an gleicher Stelle stattfinden, aber die Coronakrise hat alle internationalen Basketballaktivitäten verhindert. So merkte man allen die Vorfreude besonders beim Einmarsch der 19 Länder aus Europa an.

Auch Basketballerinnen und Basketballer der Holstein Hoppers machten sich auf dem Weg nach Spanien und hatten mit 12 Mitgliedern in der deutschen Delegation einen großen Anteil. Angeführt vom 1. Vorsitzenden Jürgen Freybe und dem deutschen Delegationsleiter Hans-Jürgen Duchstein spielten zusätzlich 1 Dame und 9 Herren in den verschiedenen Altersklassen von Ü40 bis Ü70.

Besonders erfolgreich waren dabei Nils Klauck und der Trainer unserer 1. Herrenmannschaft Dean Jenko. Als Spieler landeten sie bei den 50igern zwar „nur“ auf Platz 5, aber als Trainer und Coach verhalfen sie den deutschen Damen Ü40 zum verdienten Europameistertitel.

Das deutsche Team mit der Hamburgerin Carolin Bövingloh spielte ein phantastisches Turnier. Nach einem ungefährdeten 79:40 gegen Großbritannien B folgte ein 76:50 gegen Ungarn. Im Viertelfinale dann ein wahrer Basketballkrimi mit einem  60:59 Sieg gegen Polen. Im Halbfinale überzeugten die Damen mit einem 75:63 gegen Lettland und so ergab sich die Möglichkeit zur Titelverteidigung.

In einem hochklassigen Finale standen sich die beiden bisher ungeschlagenen Teams von Italien und Deutschland gegenüber. Die Zuschauer bekamen alles zusehen, Dreier, Fast-Breaks, unsportliche Fouls und sogar ein technisches Foul gegen das deutsche Team weil nach einem Wechselfehler gleichzeitig 6 Frauen auf dem Feld standen. Am Ende stand ein 79:73 für die Titelverteidigerinnen aus Deutschland auf dem Scoreboard: Herzlichen Glückwunsch!!! Es war sicherlich das beste Damenspiel der gesamten Europameisterschaft, wie fast alle Zuschauer bestätigten.

Die Halstenbekerin Sabine Schwarzlmüller-Lahtz war mit dem 5. Platz in Klasse F50 nicht ganz so erfolgreich.

Die 11 Halstenbeker Männer der deutschen Delegation errangen zum Teil sehr respektable einstellige Platzierungen, wobei uns dabei häufig die überragenden Italiener im Wege standen.

Die 50iger des Teams Germany A zeigten wie gewohnt gute Leistungen, aber Italien verhinderte den Einzug ins Halbfinale und so blieb nach einem 81:66 über ein weiteres italienisches Team nur der 5. Platz für Dean Jenko, Nils Klauck, Dominik Ahlquist und Efres Beganovic.

Die 55iger von Germany A mit Ralf Jonasson und Ulisses Solorzano hatten großes Pech, denn sie erreichten nach sehr guten Leistungen das Halbfinale, konnte aber dann nur noch mit 5 Spielern (Verletzungen und Corona) antreten und verloren beide Spiele deutlich und so blieb leider nur der 4. Platz, trotzdem eine Superleistung.

In der Kategorie M60+ erreichte Germany B mit Rolf Wolgien das Viertelfinale bei 21 Teilnehmern. Die Mannschaft verlor aber leider gegen Italien B und erreichte am Ende den guten 8. Platz. Die dritte Mannschaft Germany C mit Holger Häusgen und Nils Grand konnte nicht überzeugen, übernahm die rote Laterne und wurde 21.

Bleibt noch das Abschneiden des Team Ü70 Germany A mit Jürgen Freybe und Hans-Jürgen Duchstein. Im Vorfeld war klar, dass ein gutes Abschneiden kaum möglich war, denn mit Ralph Ogden fehlte der Leader der vergangenen Jahre und zwei weitere Leistungsträger (Krankheit und Verletzung) mussten schon vor Turnierbeginn passen. Ein Sieg mit 52:47 zum Abschluss gegen Lettland brachte ein versöhnliches Ende und den 5.Platz.

Das sportliche Ergebnis der deutschen Delegation ist sehr zufriedenstellend, mit Platz 2 (2 Gold, 3 Silber, 3 Bronze) in der Nationenwertung hinter den überragenden Italienern, die mit 6 Goldmedaillen alle Kategorien der Männer von M40 bis M65 gewannen.

Neben dem Titel der F40 wurden auch die Damen in Kategorie F60 Europameister, F45 gewann Silber und die Damen F50, F55 und die Jüngsten bei F35 komplettierten mit 3 Bronzemedaillen den Medaillensatz. Die Männer waren nicht ganz so erfolgreich, hier gab es 2 Silbermedaillen der Oldies M70 und M75.

Allem Teilnehmern und besonders den Medaillengewinner gilt meine höchste Anerkennung.

Die internationalen Wettbewerbe der FIMBA haben unter der Corona-Krise sehr gelitten, was besonders dadurch zum Ausdruck kommt, dass wir keine Planungssicherheit für die nächsten Veranstaltungen 2023 und 2024 haben.

Keiner kennt den Austragungsort der WM im nächsten Jahr, geschweige denn den Termin. Es soll ein Ort auf dem gesamten amerikanischen Kontinent sein, da Orlando nicht mehr zur Verfügung steht.

Im Jahr 2024 soll die EM in Italien stattfinden, drei Orte an der Adria sind in Konkurrenz, aber auch hier gibt keine Terminvorschläge.

Ich freue mich auf die nächsten Meisterschaften und hoffe, dass alle gesund bleiben und uns die Corona–Pandemie nicht weiter in Atem hält. Basketball stand im Vordergrund und wir sind dabei und können alle hoffnungsfroh in die Zukunft blicken.

Liebe Grüße Euer Ducki

Prof. Dr. Hans-Jürgen Duchstein

Deutscher Repräsentant der FIMBA

Hoppers goes JBBL

HOLSTEIN HOPPERS BETEILIGEN SICH AN NEUEM JUGEND-BASKETBALL-BUNDESLIGA-PROJEKT

Wir möchten heute über ein Projekt informieren, das für unseren leistungsorientierten Nachwuchsbereich interessante Perspektiven eröffnet. In Kooperation mit der Natural Basketball Academy und den Vereinen TuRa Harksheide, NTSV Wildcats haben wir uns unter dem Teamnamen Northwestern Basketball Academy Elite Team um einen Platz in der Saison 2022/23 in der U16 Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) beworben.
Das Team aus Spielern der Jahrgänge 2007/08/09, die größtenteils der erfolgreichen U14 der Holstein Hoppers entstammen und ergänzend in der Natural Basketball Academy technisch ausgebildet wurden, trainiert bereits seit Januar unter der Leitung von N.B.A. Headcoach Levi Levine zusammen und hat im April mit dem Gewinn des renommierten Int. FIBA Eastercup in Berlin bereits auf sich aufmerksam gemacht.
Am 11./12. Juni 2022 findet nun die erste Qualifikationsrunde zur JBBL statt, bei der wir gegen die Hittfeld Sharks (Sa, 15.30h), das Team Berlin-Südwest (So, 9.00h) sowie die Rendsburg Twisters (14.15h) antreten. Spielort ist das Gymnasium Peperdiekshöhe in Hamburg Hittfeld. Der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für die JBBL. Als 2. und 3. wird eine 2. Qalifikationsrunde eine Woche später gespielt.
Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist, den Talenten der beteiligten Vereine bestmögliche Entwicklungschancen zu bieten, ohne dafür den eigenen Verein verlassen zu müssen. Dafür ist das Wettkampfangebot auf JBBLNiveau eine wichtige Voraussetzung. „Unser Anspruch ist, JBBL-Training für jeden einzelnen Spieler optimal mit dem Vereinstraining und dem individuellen Techniktraining in der Natural Basketball Academy zu verbinden,“ erläutert Teammanager Thorsten Fechner. Intensive Kommunikation mit den Spielern und den Vereins-Coaches, aber auch den Eltern, komme hierbei ganz wichtige Rolle zu. Besonderen Wert legt man zudem auf die athletische Ausbildung der Talente und eine professionelle medizinische, physiotherapeutische und ernährungswissenschaftliche Betreuung durch entsprechende Experten.
Das Projekt ist langfristig angelegt und soll in den nächsten Jahren mit Spielern der Jahrgänge 2009 – 2012 fortgeführt werden. Ebenso ist geplant, die aktuellen JBBL Jahrgänge später in ein U19 NBBL-Team zu überführen.
Als erster Schritt muss allerdings zunächst die Qualifikation geschafft werden, bei der das Team auf große Unterstützung aus den drei Vereinen hofft. Danach gilt es dann, bis zum Saisonstart im Oktober ein JBBLBudget einzuwerben, da das Projekt ohne finanzielle Belastung der Vereine betrieben werden soll.
Erste erfolgsversprechende Kontakte sind bereits geknüpft. Firmen oder Privatpersonen, die das Nachwuchs-Projekt unterstützen wollen, sei es durch Spenden, Sponsoring oder eine Kombination aus beidem melden sich gerne bei untenstehendem Kontakt.

Kontakt
Northwestern Basketball Academy
Thorsten Fechner (Teammanager)
Phone: 0173-2112478
Email: fechner@natural-basketball-academy.com

Sieben Hoppers Spieler siegen mit N.B.A. Elite Team beim Int. U14 Eastercup in Berlin

Nachdem am Wochenende zuvor die M14 der Holstein Hoppers bereits mit einem 3. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften (hinter Alba Berlin und TuS Lichterfelde) aufhorchen ließ, war der Kern der Mannschaft danach vom 14. – 18. April in Berlin-Moabit beim renommierten internationalen Eastercup aktiv.

Gemeinsam mit Spielern von TuRa Harksheide und den NTSV Wildcats trat man in diesem von der FIBA unterstützten Turnier erstmals als Elite Team der Natural Basketball Academy unter dem Namen „Northwestern Basketball Academy“ an und konnte gleich den vielumjubelten Turniersieg holen.

Nach Anreise mit dem Zug am Gründonnerstag und Einzug in das Hotel Tiergarten, stand am Freitag früh um 8.30 Uhr gleich das Spiel gegen ein starkes US Team auf dem Plan. Gegen die wie erwartet sehr athletischen US Boys der Space High Elite war das von Headcoach Levi Levine und Assistant-Coach Dominic Csender bestens eingestellte Team sofort hellwach und konnte durch starke Team-Defense und effiziente Offense  einen unerwartet hohen 42:29 Erfolg einfahren. Nach zwei weiteren überzeugenden Siegen gegen ein sehr junges Team der Basket Vysehrad aus Tschechien (61:5) sowie den technisch starken Luxemburger Vertreter T71 Dudelange (48:23) war der Viertelfinaleinzug bereits am Samstag Abend perfekt. Dazwischen blieb am Samstag Vormittag sogar noch etwas Zeit für Sightseeing am Berliner Reichstag und dem Brandenburger Tor.

Am Sonntag früh stand das Prestigeduell gegen die Jungs des BC Hamburg um den Gruppensieg auf dem Programm. Das N.B.A. Elite Team startete etwas verschlafen und unkonzentriert gegen einen hochmotivierten Gegner und lag schnell hoch zurück. Man kämpfte sich heran, konnte aber die Niederlage (27:40) nicht mehr verhindern und zog damit als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein. Wieder voll konzentriert konnte das Team am Sonntag Nachmittag mit deutlichen Siegen gegen die Nachwuchsteams der JBBL-Clubs Theresianum Mainz (56:17) und Hanau White Wings (61:25) im Viertel- und Halbfinale überzeugen und ins Turnierfinale am Montag Mittag einziehen.

Dort wartete mit den Virum Vipers aus Dänemark ein starker Gegner, der sich im Halbfinale überraschend deutlich gegen den BC Hamburg durchsetzen konnte. Das hochklassige Endspiel gegen ein gut eingespieltes und sehr körperlich agierendes Team entwickelte sich nach mehreren Führungswechseln zu einem Krimi. Mit großartiger Unterstützung durch das drittplatzierte Team des BCH konnte sich das neuformierte N.B.A. Elite Team letztlich verdient mit 42:38 durchsetzen und die Siegermedaillen sowie einen großen FIBA-Pokal entgegen nehmen.

Ein toller Erfolg für das Team, das erst seit kurzer Zeit  gemeinsam trainiert und sich mit Verstärkung von weiteren Spielern des 2007er Jahrgangs im Juni für die Jugendbasketball-Bundesliga qualifizieren möchte.

Es spielten: Noah Fechner, Florian Schüttler, Kaan Yalman, Christian Grillo, Kaan Ergüven, Leon Starcevic, Laurenz Rebien (alle Holstein Hoppers), Sören Mundt, Jan Philipp Lück (beide NTSV Wildcats), Finn Bohlen, Carl Glindemann (beide TuRa Harksheide), Phil Barg (Förde Baskets Kiel).

Derbytime zu Hause gegen Rist Wedel 2

Zur ungewöhnlichen Heimspielzeit der Hoppers, nämlich am Samstagabend um 19:15 ging es zum Derby der beiden Traditionsteams, den Holstein Hoppers gegen die Rist Wedel 2.

Das Hinspiel hatten die Hoppers klar gewonnen und wer die Rist Wedel kennt, der weiß, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen wollten.

Trotz der angespannten Coronalage, konnten beide Teams mit 10 und 11 Spielern quasi fast aus dem Vollen schöpfen, sodass es ein interessantes Spiel werden sollte.

Die Hoppers mussten zwar auf ihren Topscorer Jonas Pilling aus persönlichen Gründen kurzfristig verzichten, dafür feierte jedoch Benni sein Comeback auf der Centerposition.

Das Spiel begann jedoch nicht nach dem Geschmack der Hoppers. Die Rister spielten mit ihrem jungen Nachwuchskader (bestehend aus NBBL und Pro-B-Spielern) eine aggressive Ganz-Feld-Mann-Mann-Verteidigung, die schon zu Beginn die Kondition der Hoppers auf die Probe stellen sollten und zunächst ihre Wirkung nicht verfehlte. Die Folge der Verteidigung waren Ballverluste und schlechte Abschlüsse, die bei der Pro B-Reserve zu einfachen Punkten führten. Man merkte den Hausherren an, dass sie in den letzten 6 Wochen nur ein Training mit 10 oder mehr Spielern durchführen konnten, und so sowohl die Abstimmung als auch die Kondition fehlte. Hinzu war auch schon in dieser Phase ersichtlich, dass ein legitimer Punktelieferant im Team fehlte. So ging das 1.Viertel mit 21:10 an die Gäste.

Was jetzt passierte, war beim bisherigen Verlauf nicht abzusehen. Denn die Hoppers sollte jedes weitere Viertel gewinnen und nicht nur das, sie sollten den Gegner bei 28 Punkten halten. Nicht in einem Viertel, sondern in den gesamten 3 folgenden Vierteln. Den Hoppers wurde zu dieser Zeit eines klar, wollten sie dieses Spiel gewinnen, dann bestimmt nicht auf der offensiven Seite. Es galt die Offensive der Wedeler zu stoppen und das taten die Holstein Hoppers dann auch. Man wechselte auf eine Zonen-Verteidigung, welches sofort Wirkung zeigte. Gerade die Centerriege um Rajiv, Benni, Flori und Tahla war nicht zu überwinden. Auch wenn die Gäste größenmäßig überlegen waren, so konnten sie das Bollwerk nur selten überwinden. Hinzu kam, dass auch die jungen Wilden der Hoppers um Jannis, Henrik, Jerrik, Cedric und Yasin im Gesamtsystem sich sowohl offensiv als auch defensiv super integrierten und ihre Akzente setzten. Sie konnten zeigen, dass sie nicht schlechter waren, als ihre mitunter gleichaltrigen Gegenspieler.

So konnten die Hoppers, dirigiert von Dean (12 Punkte und Topscorer) und Andy, dem Gegner zunächst im zweiten Viertel den Vorsprung entreißen (28:31 aus Sicht der Hoppers), um sich dann im dritten Viertel noch näher heran zukämpfen (42:43) und im 4.Viertel den Ristern endgültig die Luft in der Offensive zu nehmen (die Rister verbuchten einzig 7 Punkte im 4.Viertel und nur einen Feldkorb).

So fanden die Hoppers einen Weg, auch ohne viele Punkte, den Ortsrivalen zu besiegen und einen 56:49 Sieg einzufahren. Da jedoch auch Punkten zum Spiel gehört, sollten sich die Hoppers nicht zu sehr ausruhen und im Training hart an ihrer Offensive und Defensive arbeiten, denn als nächstes steht am 13.2. das Heimspiel gegen Bargteheide um 16 Uhr in der Feldstrasse, Halstenbek an. Hier sollte man nicht nur die Defense als einzige Winning-Option haben.

Die folgenden Fotos wurden dankenswerter Weise von Patrick Willner gemacht.

1. Herren: Letztes Heimspiel des Jahres 2021 für die Holstein Hoppers gegen den Tabellenführer

Sonntag kam es zum letzten Heimspiel der 1.Herren der Holstein Hoppers des Jahres 2021.

Und dieses Spiel hatte es in sich. Denn der Tabellenführer, die Reserve des Pro A Teams der Itzehoe Eagles, kam in die Feldstraße Halstenbek. Die Hoppers, nochmals dezimiert, gingen dennoch motiviert ins Spiel, denn es galt sich langsam auf die Rückrunde einzustellen, in der es mehr denn je auf Teamwork, und nicht auf individuelle Leistungen ankommen wird, sollte man Spiele gewinnen wollen.

So präsentierte sich das Team auch schon in der ersten Halbzeit. Unbeeindruckt von der physischen Übermacht der Gäste, zeigten die Hoppers, immer wieder den Drang zum Korb. Gerade im Fastbreak konnten die Hoppers in der ersten Halbzeit glänzen und konnten so einige überraschende Momente für die Eagles bereiten. Leider zeigte sich auch hier, dass Fastbreaks nun mal nur stattfinden können, wenn man den Rebound hat. Dieses gelang mitunter nicht, da die Hoppers nicht gemeinsam Rebounden wollten und so die großen Spieler der Itzehoer zumeist leichtes Spiel hatten.

In der Offensive gab es gerade im zweiten Viertel Phasen, in denen die Hoppers eher individuell, als mittels Teamspiel zu Punkten gelangen wollten. Und dieses gelang nur sehr selten. So gelang es gerade in diesen Phasen der Eaglesreserve einen Vorsprung zu erlangen. Diesem rannten die Hoppers dann auch in der zweiten Hälfte hinterher. Da es den Hausherren hier nicht gelang die guten Phasen aufrecht zu erhalten und es mitunter auch Phasen gab, in denen man die Gäste nicht am Punkten hindern konnte, blieb am Ende neben der Niederlage von 58-69 die Erkenntnis, dass man nur mit einer geschlossenen Teamleistung und herausragender Defense gegen ein solches Team mithalten kann. Dieses aber nicht ausgeschlossen ist, da auch die 5 eingesetzten Spieler der Hoppers, die 18 Jahre oder jünger sind immer wieder gute Ansätze zeigen und sich weiterentwickeln werden. Und mit jedem Spiel und jedem Training wird das Team seine Identität weiter finden und festigen und weiter an Erfahrungen sammeln, um vielleicht das Rückspiel noch enger zu gestalten.

Samstag folgt nun das letzte Spiel des Jahres 2021 bei den Weser Baskets Bremen.

1. Damen: Auswärtsniederlage

Am letzten Sonntag ging es am frühen Abend für uns zum Auswärtsspiel nach Wedel –  ein jahrgangsmäßig auch sehr gemischtes Team, nur mit dem Unterschied, dass Wedel mit ehemaligen und aktuell aktiven BL-Spielerinnen aufwarten kann… wir leider nicht. Ein Sieg war somit nicht unser Ziel, jedoch hatten wir uns vorgenommen, Spaß zu haben, mit weniger als 30 Punkten zu verlieren und natürlich verletzungsfrei zu bleiben! Auch wenn wir das ganze Spiel über gut gekämpft haben, machte es allerdings erst im letzten Viertel so richtig Spaß, da dann auch die Abschlüsse erfolgreich waren. Wir entschieden das 4. Viertel sogar für uns,  konnten jedoch die deutliche Niederlage (63:32) natürlich nicht mehr ändern und verpassten nur knapp ein weiteres unserer Ziele.

Das Abschlussviertel aus dieser Begegnung vs Wedel sollten wir als Motivation in unseren Köpfen behalten und beim nächsten Mal von Anfang an so agieren! Die Chance dazu haben wir bereits am kommenden Sonntag, wir spielen gegen die Damen vom WSV in eigener Halle und vielleicht gelingt es uns ja, ein komplettes Spiel toll zu spielen!?