Heimspiel 1. Herren vs Tura Harksheide

„Gametime“ heiß es bei den Holstein Hoppers am Sonntag um 16 Uhr in der Feldstraße Halstenbek.

Zu Gast waren die jungen Wilden von TURA Harksheide, die ihren zweiten Sieg in der 2. Regionalliga Nord einholen wollten. Auf der Gegenseite war dieses Spiel für die Holstein Hoppers enorm wichtig. Sollten sie das gewinnen, würden sie Anschluss an die Tabellenmitte halten.

So ging es dann auch zunächst nervös los. Beide Seiten glänzten eher mit Fehlwürfen, als mit Effizienz. Nach 5 Minuten stand es 6 zu 6 Ausgleich. Es zeigte sich auch hier schon, dass die immer noch hohen Verletzungssorgen der Hoppers, speziell auf der Centerposition problematisch sind. Zusammen mit dem Fehlen des zuletzt gut aufgelegten Rajiv, war es gerade im ersten Viertel der Center (Wohltmann) der Gäste, Der in der Feldstraße mit einfachen Korblegern für Punkte sorgte. Alleine 10 der 19 Punkte im ersten Viertel gingen auf sein Konto. So kam es dann auch, dass die Hausherren mit einem 17 zu 19 Rückstand in die Viertelpause gingen.

Zu Beginn des zweiten Viertels dann der vermeintliche Supergau. Dean der Coach und Spieler der Hoppers erhielt zwei technische Fouls und musste die Halle verlassen, sodass die Hausherren die restlichen Spielminuten ohne Kopf und Lenker auskommen mussten.

Doch wer glaubte, dass die Hoppers zusammenbrechen würden, irrte. Es schien plötzlich so, als wollte man für den Trainer dieses Spiel gewinnen. Plötzlich stand die Zonenverteidigung und mit jeder Verteidigung und jedem Angriff kamen die Spieler der Hoppers besser ins Spiel.  Auch schien es so, dass der einzige etatmäßige Bigman Flori, seinem jungen Kontrahenten beweisen wollte, dass er noch viel zu lernen habe, denn er agierte souverän. Reboundete und warf hochprozentig (am Ende 22 Punkte) und ließ dem gegnerischen Center keine Luft für einfache Punkte. Insgesamt stand die Defense ab dem 3.Viertel wie eine Mauer, sodass auch kurzzeitige Treffer des Gegners einen immer größer werdenden Vorsprung nicht verhindern konnten. Am Ende kam es verdient zum 80-64 für die Holstein Hoppers. Der für Dean auf den Coachingstuhl gerückte Spieler Andy freute sich über die geschlossene Teamleistung, denn jeder hatte seinen Anteil am Sieg. Jeder Spieler fügte sich nahtlos ein und unterstütze dabei, dass man am Ende vollen Stolzes sagen konnte: „Das Spiel haben wir für Dean gewonnen“.

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